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Volkstheater Hessen

Trotz eines größeren Fördertopfes für die Freie Szene, soll das Volkstheater Hessen auch in den kommenden Jahren keine Förderung durch die Stadt Frankfurt erhalten.

Das Volkstheater hatte beim Theaterbeirat eine Vierjahresförderung beantragt und wollte damit weiterhin professionelles Mundarttheater im Rhein-Main-Gebiet präsentieren. In dem Konzept des Volkstheaters stand wieder ein Kinderstück zur Weihnachtszeit. Mangels festem Haus sollten diese Aufführungen in den Stadtteilen – nahe bei den Kindern – stattfinden. Dem Bekenntnis der Politik, Kultur in die Stadtteilen bringen zu wollen, kann das Volkstheater daher nicht viel abgewinnen.

In den vier Jahren nach der Schließung des Volkstheaters Frankfurt haben die ehemaligen Mitarbeiter ohne eigene Spielstätte über 15 000 Gäste in vier eigenen Produktionen begrüßt. Die Rezensionen der Presse bescheinigen die Qualität der Inszenierungen. Die Zukunft ist aber ungewiss. Großes Problem des Volkstheaters ist die Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. Die kostet viel Geld und musste bereits eingeschränkt werden. Mit dem Ergebnis, dass zur Risikominderung weniger Aufführungen stattfinden. Vielen Menschen ist immer noch unbekannt, dass es weiterhin ein engagiertes Volkstheater-Ensemble in Frankfurt gibt.

Eine neue Produktion von Adolf Stoltzes „Dodgeschosse“ in Frankfurter Mundart soll im März 2019 Premiere haben. Die Finanzierung wird jedoch schwierig. Bis dahin spielt das Volkstheater vom 22. bis 26. November die allerletzten Aufführungen der Mundartkomödie „Meister – Heister“ von Adolf Stoltze im Kulturhaus/ Die Katakombe und am 20. November und 1. Dezember (jeweils um 14 Uhr) „Der Anecker“ im Titus-Forum – für Frankfurter Senioren. Weitere Informationen unter www.volkstheater.eu und 069 20099.